Studenten der Wittener Popakademie starten im Oberdorf

Die neue Musikhochschule gastiert vier Wochen in der Ev. Freikirchlichen Gemeinde.
In der alten Bücherei wurden zusätzliche Zwischendecken gefunden.
Die ersten Studenten nehmen heute (6. Oktober) ihr Studium an der Wittener Popakademie auf. Allerdings noch nicht an deren eigentlichem Standort in der früheren Stadtbücherei, sondern in den Räumen der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde im Oberdorf.
Der Einzug an der Ruhrstraße 48 verzögert sich voraussichtlich um vier Wochen. Der Umbau des Erdgeschosses – der erste von drei Bauabschnitten – ist dort noch nicht abgeschlossen. Als Grund nennt Martin Bartelworth, Leiter des Fortbildungszweiges der Popakademie, zusätzliche Zwischendecken, mit denen niemand gerechnet habe.

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Weil man aber früh die „strategische Entscheidung“ getroffen habe, das Haus zu öffnen, und der große Saal bei Veranstaltungen bis zu 400 Stehplätze oder 200 Sitzplätze biete, seien die Brandschutzauflagen zurecht hoch. Neue Zwischenwände, die eingezogen werden, müssten bis zur „nackten Betondecke“ hochgezogen werden. Das dauere durch den Abriss der zusätzlichen Zwischendecken länger als geplant. 

„Das ist aber nicht tragisch“, so Bartelworth: „Die Gemeinde im Oberdorf ist uns klasse entgegengekommen und unbürokratisch eingesprungen.“ Dort anzufragen, war seine Idee: Sie liege auf seinem täglichen Weg zwischen der Creativen Kirche an der Pferdebachstraße und der „Baustelle“ Ruhrstraße.

Gottesdienst zum Semesterstart
Auch Hartmut Naumann, der die Hochschulabteilung der Popakademie leitet, ist dankbar, „dass uns die Gemeinde freundlicherweise Asyl gewährt“. Der Bachelor-Studiengang „Kirchenmusik Popular“ wird dort werktags als Mieter sowohl die Kapelle als auch das Gemeindehaus nutzen. Die Studierenden des ersten Semesters – fünf Männer und vier Frauen – werden dort heute begrüßt. Am Montag (10. Oktober) beginnt der reguläre Studienbetrieb mit einem Workshop für Jazz und Liturgie. Am Montagnachmittag, 15.30 Uhr, feiert die Popakademie ihren Semestereröffnungsgottesdienst. Gäste sind willkommen

Erschienen ist dieser Artikel am 6.10.16 in der WAZ Witten. Der Abdruck des Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors

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An die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

An die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-WestfalenACK Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in NRW – Olpe 35 - 44135 Dortmund  Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens, im Namen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen (ACK NRW) möchte ich Ihnen hiermit unsere Solidarität bekunden. Wir, die Vertreter und Vertreterinnen der 36 zur ACK - NRW zusammengeschlossenen christlichen Kirchen und Gemeinden, sind entsetzt über die brutale Tat in Halle/Saale. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Es beunruhigt uns sehr, dass in unserem Land ein solch infamer Angriff auf eine Synagoge stattfinden konnte. ...

11.10.2019

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